Die häufigsten Fragen

Mit der Auditierung erwerben Sie nach außen den Mehrwert einer Arbeitgebermarke, die interessierten Fachkräften die Ausrichtung des Unternehmens als familienbewusster Arbeitgeber zeigt. Zunehmend mehr potenzielle neue Mitarbeiter/innen achten darauf, dass sie einen familienbewussten Arbeitgeber finden. Dabei verzichten sie mittlerweile auch auf finanzielle Anreize und akzeptieren ein geringeres Gehalt.

Das audit zeichnet sich durch eine klar strukturierte und datenbankgestützte Vorgehensweise aus. Dabei erkennen und vermeiden Sie Doppelstrukturen in der Umsetzung einzelner Themen im Unternehmen und gewinnen dadurch Zeit. Vor den Workshops füllen Sie die Unternehmensdaten und den Status Quo des Unternehmens in den Handlungsfeldern aus. In der Nachbearbeitung ist noch die Zielvereinbarung in ihrer Endversion zu erstellen. Die Zeit für die Umsetzungsphase bestimmen Sie selbst durch die Vereinbarung der konkreten Ziele und Maßnahmen.
Während der Auditierung ist der Arbeitsaufwand überschaubar. Entscheidend ist es, dass Sie eine Projektleitung im Haus installieren, die/der den Überblick über die Umsetzung in den kommenden drei Jahren und im Idealfall auch Weisungsbefugnis hat. Die Gründung einer sich regelmäßig (z.B. halbjährlich) treffenden operativen Projektgruppe empfiehlt sich, um die Umsetzung auf möglichst viele Schultern zu verteilen und die Leitung zu entlasten. Außerdem erreichen Sie dadurch einen besseren Durchdringungsgrad auf allen Ebenen im Unternehmen.

Entscheidend bei der Preisgestaltung der Auditierung  ist die Größe des Unternehmens, es wird nach Mitarbeiterzahl (Köpfen) gestaffelt. Dabei ist weiterhin die Auditierungsstufe entscheidend. Je länger man sich im Prozess der Re-Auditierungen befindet, desto günstiger ist der Preis, da sich auch die Verfahren ändern und weniger arbeitsaufwändig werden. Die Kostentabelle finden Sie auf der Website der berufundfamilie Service GmbH.

 

Mindfulness-Based Stress Reduction – achtsamkeitsbasierte Stressminderung – wurde entwickelt als fest strukturierte Methode, die leichte Yoga-Elemente und verschiedene Meditationsformen ohne Verbindung zu einem religiösem Kontext kombiniert. Dabei geht es um das Spüren des eigenen Körpers, die wertfreie Wahrnehmung feinster Nuancen in den Empfindungen und die akzeptierende Haltung dessen, was ist, ohne es zu (be)urteilen. Die Konzentration und Aufmerksamkeit wird bewusst gelenkt. Die Wahlmöglichkeit wird deutlich – man kann aus dem „Autopiloten“ der eigenen Reaktionsmuster aussteigen.

Jon Kabat-Zinn hat MBSR entwickelt und in seiner Stress Reduction Clinik in Massachussets mehrere Jahrzehnte erfolgreich eingesetzt und vielen Menschen bei Stress und Burnout, Ängsten oder dauerhaften Schmerzsymptomen helfen können. Die begleitende Forschung belegt schon nach dem achtwöchigen Basiskurs und täglichem Üben in der Zeit klare positive Auswirkungen auf das menschliche Gehirn, die Telomere, auf unsere Gelassenheit, Ausgeglichenheit und Stressresistenz.

Es kommt auf die Haltung des Körpers an, eine gerade Wirbelsäule, aber es kann auch im Sitzen auf einem Stuhl meditiert werden. Entscheidend ist die innere Haltung, mit der Sie meditieren. Frei von irgendeinem Wollen oder einem Ziel. Es gibt keine Bewertung von gut oder schlecht, wir vergleichen nicht, sondern nehmen es so an, wie es ist. Jetzt. Man kann in vielen Haltungen meditieren.

Achtsamkeit bezeichnet eine bewusste vorurteilsfreie innere Haltung zum Leben, den Menschen, zur Natur und zu sich selbst. Es geht nicht darum, nur unter Laborbedingungen im Kloster zu meditieren, sondern sich durch die gelenkte Aufmerksamkeit achtsam und bewusst im eigenen Leben zu bewegen, mit allem, was zum Leben dazu gehört. Ein klares Bewusstsein im gegenwärtigen Moment, im Hier und Jetzt zu entwickeln und auch immer wieder zu merken, wenn man es gerade nicht ist. Das ist der Moment der Achtsamkeit.

Im Alltag spüren wir, dass wir nicht perfekt sind. Es ist der Moment der Achtsamkeit, in dem wir das bemerken. Dann geht es darum, mit uns und anderen versöhnlich umzugehen, zu akzeptieren, was ist. Im Alltag können wir die achtsamen Momente immer häufiger erleben, wenn wir innehalten und aus dem Hamsterrad der alltäglichen Hektik aussteigen, den inneren Autopiloten erworbener Muster, Eigenschaften, Überzeugungen, Glaubenssätzen und Gewohnheiten bewusst ausschalten.
Fünf Minuten in Ruhe an einem zurückgezogenen Ort auf den Atem konzentrieren. Oder in einer konfliktreichen Situation innerlich zur Seite treten und sich selbst beobachten. Vielleicht auch die  weitere Konfliktbesprechung auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Ein Telefonat vertagen oder auch, wenn es passt, den Raum verlassen. Auf viele kleine alltägliche Situationen bewusst einmal anders reagieren als wir es üblicherweise tun. Das ist Achtsamkeit im Alltag. Das ist das bewusste (Er-)Leben.